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Sommer Oper Bamberg 2017 abgesagt

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09.08.201119:36

Das Ensemble stellt sich vor (IX) – Bernhard Hansky (Figaro)

Nachdem aus den Vorsingen im April ein spannendes und vielversprechendes Ensemble hervorgegangen ist, möchten wir Ihnen dessen Mitglieder nicht vorenthalten und stellen Ihnen die Solistinnen und Solisten im Verlauf der nächsten Monate an dieser Stelle kurz vor. Wir haben sie auch gebeten, einen kleinen Fragebogen zu beantworten.



Der Bariton Bernhard Hansky stammt aus Eisenhüttenstadt. Er studiert seit 2007, zunächst als Jungstudent, bei Hanno Müller-Brachmann an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler‘ Berlin und besuchte Meisterkurse bei Prof. Jutta Schlegel, Raúl Giménez, Giorgio Caoduro, Andreas Homoki und arbeitete 2011 auch mit Dietrich Fischer-Dieskau. Er war Preisträger der Franz-Grothe-Stiftung beim Bundeswettbewerb Gesang 2008.



Bernhard Hansky sang 2011 die Partie des Le Devin in ‚Le devin du village‘ von Jean-Jacques Rousseau mit dem Ensemble für Alte Musik ‚Le tendre amour‘, Jäger und König in Ali N. Askins Kinderoper ‚Eisenhans!‘ im Mai an der Staatsoper Berlin und den Dandini in Rossinis ‚La Cenerentola‘ am Nationaltheater Brno (Tschechien). Letzteren hat er bereits bei den Rossini-Festspielen Bad Wildbad und beim Opernfestival Lignano (Italien) gegeben. Zuvor sang er u.a. den Publio bei Christoph Hagels ‚La Clemenza di Tito‘-Produktion im Bodemuseum Berlin, Masetto in ‚Don Giovanni‘ und den Conte in einer Querschnitts-Aufführung des ‚Figaro‘ in Italien. Zudem Partien aus ‚Der Barbier von Sevilla‘ von Giovanni Paisiello, ‚Die junge Gräfin‘ von F. L. Gassmann und den Ottone in Monteverdis ‚L’Incoronazione di Poppea‘.



In der diesjährigen ‚Le nozze di Figaro‘-Produktion der Sommer Oper Bamberg übernimmt er die Rolle des Figaro.



Ein paar Fragen an Bernhard Hansky ...


Geboren 1988 in Eisenhüttenstadt (Brandenburg)


Ich lebe in Berlin

Wenn ich nicht Sänger geworden wäre, wäre ich heutewahrscheinlich Betreuer im Bereich Sonderpädagogik, was mir in einem Jahrespraktikum viel Freude bereitet hat. Oder ich wäre Restaurantleiter bzw. hätte einen eigenen Laden.



Als ich zum ersten Mal auf einer Bühne stand, … wusste ich, dass ich mehr davon möchte.



Ein Leben ohne Musik wäre … nahezu undenkbar, da Musik das Leben so wahnsinnig bereichert..



Wenn ich eine Zeitreise unternehmen könnte, ginge sie … auf jeden Fall in die Zeit des Barock. Diese Epoche fasziniert mich sehr, weil sie so viel Schönes und Bleibendes in Musik und Architektur geschaffen hat.



Meine Lieblingsfigur (nicht: Gesangspartie) aus einer Mozart-Oper? Es mag lustig klingen, aber das ist für mich definitiv die Susanna aus dem ‚Figaro‘. Dieses Kammermädchen ist mit allen Wassern gewaschen und weiß genau, welche Fäden sie ziehen muss, damit alles so funktioniert, wie sie es will. Eine nicht zu unterschätzende Persönlichkeit, die darzustellen eine wahre Freude sein muss..



Spielte ich ein Instrument im Orchester, dann wäre es … Die Triangel :-) Für alles andere wäre ich zu ungeduldig.

Bei der SOB habe ich mich beworben, weil … ich die Atmosphäre von Opernfestivals liebe, ebenso wie das Aufeinanderprallen verschiedener Sänger aus aller Welt.



In zehn Jahren möchte ich … wo auch immer schöne Sachen singen und ein erfülltes, glückliches Berufsleben haben.



Welche Tempobezeichnung entspricht am ehesten meinem Temperament?


Largo – weil ich (wie jeder andere) auch eine nachdenkliche Seite habe und diese gerne musikalisch ausdrücke.