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Sommer Oper Bamberg 2017 abgesagt

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29.09.201312:44

Ensemble 2013 (XIV) – Valda Wilson, Donna Anna

Valda Wilson wurde in Australien geboren und studierte Gesang am Sydney Conservatorium of Music und National Opera Studio London (mit Meisterkursen u.a. bei Edda Moser, Thomas Hampson, Christa Ludwig, Michael Schade, Joyce di Donato und Helmut Deutsch). 2012 nahm sie am Young Singers Project im Rahmen der Salzburger Festspiele teil und war zudem von 2010 bis 2012 Mitglied des Jungen Ensembles der Semperoper Dresden. Dort debütierte sie in ihrer ersten Spielzeit als Pamina in Mozarts ›Zauberflöte‹. Sie hat die Titelpartie in Händels ›Rodelinda‹ unter der Leitung Richard Bonynges in Sydney, und Rosina in Rossinis ›Il Barbiere di Siviglia‹ bei der Verbier Festival Academy gesungen. Anfang 2014 gibt sie ihr Debüt am Großen Festspielhaus Salzburg in Orffs ›Carmina Burana‹.

Ein paar Fragen an Valda Wilson:

Geboren: in Sydney
Lebt in: Dresden
Stimmfach: Sopran
Rolle: Donna Anna

Wenn ich nicht Sängerin geworden wäre, wäre ich heute ... statistische Analystin am Westmead Hospital in Sydney – ich habe vier Jahre an der University of Sydney Mathematik und Statistik studiert.

Als ich zum ersten Mal auf einer Bühne stand, … habe ich eine Nonne im Musical ›The Sound of Music‹ von Rogers & Hammerstein gesungen.

Lampenfieber heisst für mich ... zu vergessen, dass das Publikum auf meiner Seite steht.

Ein Leben ohne Musik wäre … glanzlos.

Mein Lieblingsklischee über Sänger/innen? Dass wir einfach nur rumstehen und singen. Heutzutage müssen wir geradezu Athleten sein. Ich singe immer dann am besten,wenn ich mich fit fühle und mich so bewegen kann, wie es die von mir gespielte Rolle erfordert.

Wohin würde ich gerne eine Zeitreise unternehmen? In die 1940er- und 1950er-Jahre, ich würde gerne mit Big Bands singen, wie es Ella Fitzgerald und das Rat Pack taten.

Meine Lieblingsfigur aus einer Mozart-Oper? Ich bewundere Don Giovanni, denn er ist eine der wenigen Mozart-Figuren, die genau wissen, was sie wollen, und es sich holen, ohne Kompromisse einzugehen. Seine anderen Charakterzüge sind dann aber weniger appetitlich!

An Donna Anna schätze ich besonders ... ihren inneren Zwiespalt, einerseits Liebe oder Lust für Don Giovanni zu empfingen (das glaube ich zumindest), andererseits Don Ottavio gesellschaftlich verpflichtet zu sein. Ich denke, sie hält Ottavio auch für einen guten Mann, aber zwischen ihnen springt einfach kein Funke über.

Wenn ich ein Orchesterinstrument spielte, wäre es ... das Cello. Ich spiele zwar Flöte, aber wenn ich noch ein zweites wählen müsste, wäre es das Cello, denn sein Klang berührt mich besonders.

Ich habe mich bei der Sommer Oper Bamberg beworben, weil ... ich mein Donna-Anna-Debüt in einem geschützten Raum wie der Sommer Oper erleben möchte, bevor ich die Rolle an größeren Theatern singen kann. Besonders die lange Probenzeit, die man uns in Bamberg gönnt, hat es mir angetan, das ist bei einem Debüt ausgesprochen wichtig.

An der Stadt Bamberg reizt mich … auch die wunderbare Natur drum herum.

In zehn Jahren möchte ich … glücklich sein, jeweils neun Monate des Jahres in Europa arbeiten, zwei in meiner Heimat Australien, und einen Monat Urlaub machen!Ich würde gerne Opernrollen singe, die mir am Herzen liegen, aber auch mit Orchestern und Kammerensembles arbeiten – ich liebe die Flexibilität und Entdeckungsfreude, die mit kleinen Gruppen möglich ist.

Diese Musik höre ich momentan am liebsten:
Die Amerikanische Sängerin/Songwriterin Ani diFranco, den Jazzpianisten und Komponisten Thelonious Monk und die französische Popsängerin Zaz. Mein Geschmack ist recht eklektisch.

Wenn ich nicht singe, … gehe ich im Wald Radfahren, schwimme in Seen und koche für kleine Gruppen von Freunden in meiner Dresdner Wohnung.

Welche Tempobezeichnung entspricht am ehesten meinem Temperament? Continuare con energia e divertimento .