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Mentoren | Instrumentalmusik

Foto: Annelies van der Vegt

Daniela Helm | Konzertmeisterin der SOB17

Daniela Helm stammt aus einer Mainzer Geigerfamilie. Nach dem Musikstudium und praktischen Erfahrungen in einem Rundfunkorchester entdeckte sie erst ihre wahre Bestimmung – die Barockvioline und den Klang der Darmsaiten. Diese führte sie 1992 zum Freiburger Barockorchester, später zu Anima Eterna Brügge und Les Passions de l'Âme Bern. Unter Jos van Immerseel (Anima Eterna ) ist sie seit 2012 auch Konzertmeisterin.

Das Repertoire der Orchester umfasst Stilrichtungen von Barock bis zum Impressionismus auf historischem Instrumentarium. Eine besondere Affinität hat Daniela Helm für die Kammermusik des Frühbarock. Traditionelle Musik aus Irland, den skandinavischen Ländern und Südamerika fasziniert sie ebenso. Diese Leidenschaft verwirklicht sie im Ensemble Los Ympossibles.

Ihre Begeisterung vermittelt sie Studenten u.a. auf Kursen: Ensemble-Akademie Freiburg, National Youth Orchester der Niederlande, an der Universität Mexiko City und der Universität Brasilia/Brasilien.

Seit 2012 ist Daniela Helm ausgebildete Lehrerin für Resonanzlehre (angewandte Musikphysiologie, begründet durch Thomas Lange).

Claire Genewein | Holzbläser

studierte Querflöte in Salzburg. Nach ihrem Konzertdiplom bei Philippe Racine in Zürich spezialisierte sie sich mit einem Diplom in Alter Musik an der Schola Cantorum Basiliensis mit dem Hauptfach Traversflöte und ergänzte es durch einen Master am Royal Conservatorium in Den Haag bei Barthold Kuijken. Claire Genewein arbeitet als freischaffende Flötistin in Ensembles wie La Cetra, Venice Baroque Orchestra, L’Arcadia, Ensemble Miroir und Neue Hofkapelle München. Sie spielte unter der Leitung von Gustav Leonhardt, Andrea Marcon, Jordi Savall, Geoffrey Lancaster, William Christie u.a. Seit Herbst 2006 lehrt sie an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz Traversflöte und historische Aufführungspraxis.

Foto: Dan Zoubek

Christoph Eß | Hörner

Christoph Eß gilt heute als einer der führenden Hornisten seiner Generation. Neben seiner Tätigkeit als Solohornist der Bamberger Symphoniker ist er Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und tritt zudem als gefragter Solist und Kammermusiker in Erscheinung.

Er absolvierte sein Studium bei Prof. Christian Lampert in Basel und Stuttgart und schloss im Juni 2008 mit Auszeichnung ab. Er wurde mit Preisen beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2005 in München, beim Internationalen Musikwettbewerb „Prager Frühling 2007“, beim Richard-Strauss-Wettbewerbs sowie beim „Concorso per Corno di Sannicandro di Bari“ ausgezeichnet. 2008 wurde ihm der Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern verliehen und 2009 ein Stipendium des Deutschen Musikrats.

Seit 2007 ist Christoph Eß Solohornist der Bamberger Symphoniker und wurde an derselben Position zu den Berliner und Münchner Philharmonikern, zum Tonhalle-Orchester Zürich, zur Staatskapelle Dresden sowie zum Mahler Chamber Orchestra eingeladen. Regelmäßig spielt er beim Ensemble German Brass. Solistisch trat er mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Konzerthausorchester Berlin, der Deutschen Radio Philharmonie und den Kammerorchestern von München, Salzburg und Stuttgart unter der Leitung von Jonathan Nott, Yakov Kreizberg, Rafael Frübeck de Burgos, Michael Sanderling, Jiri Belohlavek u.a. auf.

In verschiedenen Kammermusikbesetzungen wurde er auf viele internationale Festivals eingeladen, darunter das Schleswig-Holstein-Musikfestival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Richard-Strauss-Festival Garmisch-Partenkirchen, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Rheingau-Musikfestival, Prager Frühling, Festival Mitte Europa sowie das EuroArt Festival Prag.

Harry Ries | Blechbläser

Harry Ries war Solo-Posaunist beim Symphonieorchester des Westdeutschen Rundfunks, Köln, und ist Professor und Dozent für Posaune, Barockposaune und Kammermusik. Als Barockposaunist war er Mitglied bedeutender Ensembles der Alten Musik, u.a. Huelgas Ensemble, Il Fondamento, La Petit Bande, Oltremontano (Belgien), Amsterdam Barockorchester, Concerto Palatino (Italien), Hesperion XXI (Spanien) und des Orchestre des Champs-Elysées (Frankreich).

 

Robert Cürlis | Pauken

studierte Pauke und Schlagzeug bei Prof. Oswald Vogler (Berliner Philharmonisches Orchester) und Prof. Thomas Lutz (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin) an der Hochschule der Künste seiner Heimatstadt Berlin. Er war Solo-Pauker mit Verpflichtung zum Schlagzeug im Orchester der Beethovenhalle Bonn, bevor er 1998 als Solo-Pauker Mitglied der Bamberger Symphoniker wurde. Seit 1999 ist er zudem Mitglied im Orchester der Bayreuther Festspiele.

1999 – 2001 und 2008 – 2010 lehrte er an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, seit 2003 hat er einen Lehrauftrag für Pauke an der Hochschule für Musik Würzburg inne.





Jens Herz | Schlagzeug

ist 1975 in Limburg/Lahn geboren und im Westerwald aufgewachsen. Er studierte Orchestermusik mit Hauptfach Schlagzeug an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei den Professoren Hans-Jörg Bayer, Jürgen Heinrich und Isao Nakamura.

Nach Aushilfs- und Praktikantenstellen an den Theatern von Karlsruhe, Freiburg und Essen war er als Schlagzeuger mit Verpflichtung zur Pauke im Sinfonieorchester Wuppertal und als stellvertretender erster Schlagzeuger im Beethovenorchester Bonn engagiert. Seit 2004 ist er erster Schlagzeuger der Bamberger Symphoniker.

Zudem arbeitete er als Gastmusiker mit zahlreichen Orchester, unter anderen dem Tonhalleorchester Zürich oder den Münchner und Berliner Philharmonikern. In der Zeit von 2000 bis 2004 war Jens Herz Lehrbeauftragter an der Bergischen Universität Wuppertal.